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Deutsche Gewinnerin von „CEO for One Month“ 2021 über den Bewerbungsprozess und ihre Erwartungen

Herzlichen Glückwunsch zur CEO for One Month, Marie! Vor dir liegen jetzt ereignisreiche vier Wochen. Aber erzähle uns zuerst doch mal ein bisschen über dich.

Vielen Dank! Ich bin Marie, 24 Jahre alt und wohne gerade noch in Hamburg. Dort arbeite ich bei einem Unternehmen aus der Automobilindustrie im Bereich Organisationsentwicklung. Nach meinem Abitur habe ich zunächst auf verschiedenen Farmen in Irland, Schottland und Norwegen gearbeitet und dann in Bremen International Relations studiert.

Wie bist du denn auf das Programm „CEO for One Month“ der Adecco Group aufmerksam geworden?

Durch einen glücklichen Zufall habe ich letzten Herbst Lisa Frommhold kennengelernt, die „Global CEO for One Month“ 2018. Im Gespräch hat sie das Programm in einem Halbsatz erwähnt und damit mein Interesse geweckt. Ich hatte das im Jahr zuvor schon einmal auf Instagram gesehen, dachte damals aber noch, dass ich es sowieso nicht in die engere Auswahl schaffen werde – bei über 150.000 Bewerberinnen und Bewerbern. Lisa hat mich aber stark dazu ermutigt, es einfach zu versuchen, auch weil man im Bewerbungsprozess ganz viel über sich selbst und die Adecco Group lernen kann. Und was soll ich sagen: Hier bin ich!

Wie lief der Bewerbungsprozess für das „CEO for One Month“-Programm ab?

Der Bewerbungsprozess war dieses Jahr komplett virtuell. Das lag mir. Ich neige dazu in Assessment-Centern nervöser zu sein und nicht richtig zeigen zu können, wer ich wirklich bin. Virtuell konnte ich meine Stärken besser ausspielen. Es war nur schade, dass der Austausch mit den Mitbewerberinnen und Mitbewerbern nicht möglich war – ich glaube, da hätte ich noch ganz viele interessante Menschen kennenlernen können. Besonders dankbar bin ich Lisa, mit der ich weiterhin in regelmäßigem Austausch bin. Es ist toll zu sehen, wie stark sich Ehemalige in den Prozess einbringen und unterstützen. Sie hat mich darin bestärkt, weiter zu machen und auf mich und meine Fähigkeiten zu vertrauen.

Kannst du uns noch etwas zu den einzelnen Stufen des Bewerbungsprozesses erzählen?

Nachdem ich meinen Lebenslauf eingesandt hatte, nahm ich an einem Online-Assessment mit verschiedenen Tests teil. Danach dachte ich schon fast, dass es vorbei sei. Es gab einen Block mit quantitativen Aufgaben und Mathe-Fragen und da liegen nicht unbedingt meine Stärken. Es ging aber auch um Persönlichkeit und die eigene Motivation. Damit konnte ich anscheinend überzeugen. Ich bin in die Top 100 gekommen und habe in der nächsten Stufe ein kleines Video erstellt, in dem ich verschiedene Fragen beantwortet habe. Der vorletzte Schritt bestand in einer Case-Präsentation, mit der ich es in die Top 3 geschafft habe. Die letzte Phase bildete ein einstündiges Interview mit dem Top-Management Adecco Group in Deutschland.

Was wünschst du dir von deinem Monat bei der Adecco Group?

Ich hoffe, dass ich ganz viel beobachten und miterleben kann und so ganz viel lernen werde. Es wäre großartig, wenn Peter Blersch mich an seinen Gedankengängen und strategischen Überlegungen teilhaben lässt. Ich habe ihn am Assessment-Tag als herzlichen Menschen wahrgenommen, der offen für die Meinungen der jüngeren Generationen ist. Ich hoffe daher auf vier bereichernde Wochen für beide Seiten.

Was kannst du denn selbst in die Adecco Group einbringen?

Ich bringe auf jeden Fall den Blick von außen und damit eine neue Perspektive mit. Auch meine Erfahrungen aus der Organisationsentwicklung sind sicherlich hilfreich. Mir liegen New-Work-Themen am Herzen: Das gemeinsame Entwickeln von kreativen Ideen, lebenslanges Lernen und das Sich-Einbringen – das sind die Dinge, die mich im Arbeitsleben faszinieren. Die Adecco Group setzt sich ja bereits verstärkt mit diesen Themen auseinander und fördert beispielsweise Fort- und Weiterbildung stark.

Teil deines Monats bei der Adecco Group wird auch der Wettbewerb um die Position als „Global CEO for One Month“ sein. Kannst du uns dazu ein wenig mehr erzählen?

Der Auswahlprozess hat tatsächlich bereits begonnen. Die Aufgaben werden dann auch einen Teil meiner Aufgaben im Juli ausmachen. Einige davon werden von ehemaligen „CEOs for One Month“ gestellt. Ich werde also auf jeden Fall auch einige Alumni und die derzeitigen „CEOs for One Month“ aus den anderen Ländern kennenlernen. Darauf freue ich mich schon sehr. Es ist schon jetzt beeindruckend zu sehen, welches Netzwerk sich herausgebildet hat und wie sich ehemalige „CEOs for One Month“ einbringen. Das spricht für die Nachhaltigkeit des Programms.

Das klingt nach vielversprechenden vier Wochen. Gibt es denn eine Möglichkeit, dich auf dieser Erfahrungsreise begleiten zu können?

Ja, dafür gibt es ja zum Glück Social Media. Ich werde auf LinkedIn und Instagram meine Erfahrungen teilen. Ich habe die Kanäle bislang eher unregelmäßig genutzt– möchte das aber ändern. Die Zeit bei der Adecco Group eignet sich dafür ganz hervorragend. Für mich ist es wichtig authentisch zu bleiben. In den Sozialen Medien wird ja oft versucht alles so perfekt wie möglich darzustellen. Aber das Leben spielt ja in den seltensten Fällen komplett perfekt und auch im Arbeitsalltag läuft nicht immer alles rund. Das transparent zu machen und einen pragmatischen Umgang damit zu finden, ist mir wichtig – Stichwort Fehlerkultur. Ich möchte einfach zeigen „Hey, das bin ich und das erlebe ich jetzt hier auf meiner Reise als CEO for One Month“.

Wer Marie noch besser kennenlernen und sie auf Ihrer Reise als „CEO for One Month“ begleiten möchte, kann ihr auf Instagram (@marie_ceo_for_one_month) und LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/marielages) folgen.

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